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20. Oktober 2013
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Panasonic ordnet die Lumix DMC-GM1 in die neu geschaffene Premium-Kompaktklasse unter den Micro-FourThirds-Wechselobjektivkameras ein, da sie das Kompakt-Potenzial von Micro-FourThirds gegenüber dem APS-C-Format optimal ausnützt.

Das Magnesiumgehäuse beherbergt den 17,3 x 13 mm grossen 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor, der auch in der GX7 zu finden ist. Um den Micro-FourThirds-Sensor in einem so kleinen Gehäuse wie dem der GM1 unterzubringen, musste Panasonic diverse neue Lösungen entwickeln. So wurde die komplette Einheit des elektronisch gesteuerten mechanischen Verschlusses neu konstruiert und der Feder- durch einen Motorantrieb ersetzt. Dadurch konnte die Federspannmechanik entfallen und der Verschlussblock um rund 80 Prozent verkleinert werden.

Mikrolinsen vor dem Sensor sorgen für eine gesteigerte Lichtausbeute. Der Venus Engine-Bildprozessor arbeitet mit einem neuen Rauschunterdrückungssystem. Es erweitert die für die Rauschunterdrückung wirksame Fläche auf das etwa 64-fache. So kann auch grossflächiges Rauschen erkannt und reduziert werden, was besonders bei Nachtaufnahmen hilfreich ist.

Die Kamera wird im Kit mit dem neu entwickelten LUMIX G-Vario 3,5-5,6/12-32mm Asph./O.I.S angeboten. Der Brennweitenbereich der manuell ausfahrbaren Zoomkonstruktion im Pancake-Design mit Metallbajonett entspricht einem KB-Zoom 24-64 mm. Der O.I.S.-Bildstabilisator im Objektiv schützt auch bei wenig Licht und längerer Brennweite vor verwackelten Bildern. Wie in allen Lumix G-Kameras sorgt auch in der GM1 ein sensorbasiertes Kontrast-AF-System für präzise und schnelle Fokussierung. Fotoaufnahmen sind in JPEG und RAW möglich.

Schnelle Serienbelichtungen mit voller 16-Megapixel-Auflösung, elektronisch gesteuertem Schlitzverschluss und AF-S-Vorfokussierung sind mit maximal 5 Bildern/s möglich; mit elektronischem Verschluss sind sogar 40 B/s drin (bei reduzierter Auflösung von 4 Megapixel). Mit kontinuierlicher Schärfeverfolgung (AF-Tracking) sind maximal 4 B/s erreichbar.

Die DMC-GM1 zeichnet Full-HD-Videos mit 1920 x 1080 und 50i im AVCHD- oder MP4 (MPEG-4 / H.264)-Format auf und unterstützt den Kino-Modus 1080/24p mit 24 Mb/s im AVCHD-Format. Die Wahl zwischen Programm-, Blenden- und Zeitautomatik sowie manueller Zeit- und Blendeneinstellung ist auch im Videomodus möglich. Ergänzend zum kontinuierlichen Autofokus erlaubt der Touch-AF bei Videoaufnahmen gezielte Schärfeverlagerung auf ein Detail, das dann mit der Schärfe verfolgt wird, wenn es sich bewegt.

Zeitraffer-Sequenzen können mit der GM1 aufgezeichnet werden, indem die Start- und Intervallzeit sowie die gewünschte Bildanzahl festgelegt worden ist. Als weitere Funktion steht eine Stop-Motion-Animation zur Verfügung.

Die GM1 erlaubt die kabellose Kommunikation mit anderen Mobilgeräten per WiFi (IEEE 802.11b/g/n). Für die Bildkontrolle und Fernbedienung der Kamera per Smartphone oder Tablet steht eine kostenlose Image-App für iOS- oder Android-Geräte bereit.

Zusammen mit dem neuen 12-32 mm Pancake-Weitwinkelzoom bietet die GM1 Systemkamera-Qualitäten für die Jacken- oder Handtasche. Das Gehäuse ist mit einem griffigen Bezug in Lederoptik um das Kameragehäuse ausgestattet. Der Handgriff DMW-HGR1 ist optional erhältlich. Die Panasonic Lumix GM1 kommt in der Schweiz ab Anfang Dezember in Schwarz oder Silber in den Handel. Unverbindliche Preisempfehlungen stehen aktuell noch nicht fest.

Über den 7,5 cm-Touchscreen-LCD-Monitor mit 1'036'000 Bildpunkten kann durch Antippen auf einzelne Motivdetails fokussiert und sofort ausgelöst werden
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