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6. Juli 2001
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Wie eine eMind-emnid-Umfrage herausstellt, sei allerdings die Bereitschaft der User für bezahltes Herunterladen vorhanden. eMind-emnid befragte zwischen dem 16. und 24. April 1.017 Internetnutzer zum Thema "Musik im Internet".

Befragt nach attraktiven Preismodellen für den Musik-Download aus dem Internet gaben 47 Prozent in der Umfrage vom April an, drei CHF pro heruntergeladenes Musikstück einschließlich Texte, Noten und Biographie zahlen zu wollen.

Befragt nach weiteren Preismodellen können sich 26 Prozent der Musikfans eine monatliche Pauschale in Höhe von 20 CHF für dann unbegrenztes Downloaden vorstellen. Bestimmte Musikrichtungen im Abonnement sind ebenfalls für 26 Prozent attraktiv, wenn die Zahlung einer monatlichen Pauschale einen unbegrenzten Zugriff auf die gewählte Musiksparte erlaubt.

Neun von zehn Internet-Nutzern, die sich Musik aus dem Internet holen, ist das Brennen der heruntergeladenen Musikstücke auf CD wichtig. Würden die Musikunternehmen einen bereits diskutierten Kopierschutz für herunterladbare Musik einführen und damit das Brennen auf CD verhindern, so sind 45 Prozent grundsätzlich auch bereit, einen Aufpreis zu zahlen.

83 Prozent sind bereit, eine legale Software, die den Kopierschutz freigibt, auf ihrem Computer zu installieren und auch dafür zu zahlen. Denn: Lediglich elf Prozent geben sich damit zufrieden, bezahlte heruntergeladene Musik ausschließlich auf dem PC abspielen zu können.

"Die Bereitschaft zu zahlen ist erstaunlich hoch," kommentierte Frank Wagner von eMind-emnid, der Internetforschung von TNS Emnid, das Ergebnis. In den vergangenen zwölf Monaten speicherten annähernd 40 Prozent der Online User Musik aus dem Internet auf ihre Festplatte. Während fast jede zweite Frau Musik aus dem Internet herunterlädt, nimmt nur jeder dritte männliche Surfer das Herunterladen von Musik aus dem Internet in Anspruch.