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16. Juni 2001
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Sony bringt in den USA mit dem eVilla sein erstes Internet-Endgerät auf den Markt. Das Gerät soll nach Angaben des Unternehmens seinem Benutzer ohne die Probleme, die ein Computer mit sich bringt, das Internet eröffnen. So ist die gesamte Software für Medien-Anwendungen, E-Mail und zum Surfen bereits vorinstalliert und wird während des Betriebs automatisch von Sony gewartet. Internet-Appliances blieben bisher hinter den Erwartungen. So haben sowohl 3Com als auch Gateway ihre Geräte wieder zurückgezogen.

eVilla wird in Kombination mit einem Internetzugang des Providers Earthlink verkauft. Das Gerät verfügt über einen 15 Zoll Röhrenbildschirm im Portraitformat mit einer Auflösung von 1024 x 800 Bildpunkten. Angetrieben wird das Gerät von einem Geode-Prozessor von National Semiconductor mit einer Taktfrequenz von 266 MHz. Der eVilla unterstützt HP oder Epson-Drucker. Die Netzwerkanbindung erfolgt über ein v.90-Modem.

Als interner Speicher stehen dem eVilla 64 MB DRAM zur Verfügung. Das Gerät hat einen Steckplatz für einen Sony MemoryStick und zwei USB-Schnittstellen, an die neben einem Drucker auch ein externes Zip-Laufwerk angeschlossen werden kann. Ansonsten muss der Benutzer alle Daten auf einem Server ablegen. Sony hat den eVilla mit einem Betriebssystem von Be und einem Browser von Opera ausgestattet.

Sony hat das Internet-Endgerät eVilla bereits im vergangenen Januar angekündigt. Das Erscheinungsdatum hat sich jedoch immer wieder verschoben. Der japanische Konzern hat für die Benutzer der Internet-Applinces ein eigenes eVilla-Entertainment Center eingerichtet. Das Gerät kostet 499 Dollar. Zusätzlich werden jeden Monat nochmals 22 Dollar Provider-Gebühren fällig
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