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17. Dezember 2013
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Der in diesen Tagen fertiggestellte Prototyp trägt den Namen „Spherenium“ und besteht aus einem Server-, einem Power- und zwei Audiomodulen.

Das Servermodul umfasst den über den integrierten Touchscreen, ein Tablet oder beliebige andere Rechner im Inter- oder Intranet bedienbaren Server, acht SSD-Flashspeichern mit insgesamt 4 TB Kapazität, SAN- und NAS-Speicher, einem RAID5-System plus internem Backup für die Datensicherheit, einem Blu-ray-Laufwerk und individuell konfigurierbaren Ein- und Ausgängen (HDMI, USB, digital, analog, etc).

Das Powermodul enthält die Stromversorgung mit Batterie-Pufferung beim Einschalten und bei hohen Lautstärken.

Die zwei sogenannten Acousticmodule enthalten zwei digitalen Stereo-Endstufen mit hoch auflösenden 32 Bit / 196 kHz-Wandlern. Die Impulsleistung der Endstufen wird mit jeweils 2 x 4000 Watt angegeben. Zur Dauerleistung werden keine Angaben gemacht.

Der Nutzer des „Spherenium“ soll seine gesamten Musik-, Foto- und Video-Daten auf den SSD des Systems speichern. Das integrierte Blu-ray-Laufwerk ermöglicht wahlweise die direkte Wiedergabe von CDs, DVDs und Blu-Rays oder das Rippen der entsprechenden Daten. Eingänge für externe Zuspieler lassen sich nach Bedarf integrieren, und auch für die Ansteuerung eines angeschlossenen TVs oder Projektors sind die passenden Schnittstellen vorgesehen. Alle Daten können auch über das integrierte WLAN-Modul übertragen werden.

Damit das System geräuschlos ohne Lüfter arbeiten kann, sind die vier Module mit ihren Aluminium-Kupfer-Verbundgehäusen in einem Metallrack montiert, so dass die durch den Betrieb entstehende Wärme über die Gehäuse, das Rack und eine darin verborgene Heatpipe abgeleitet werden kann.

Die Kosten für den Prototypen sollen sich im oberen fünfstelligen Bereich befinden. Für die im nächsten Jahr erwarteten Serienprodukte strebt der Techit-Vertriebspartner IDC Klaassen Verkaufspreise zwischen 5000 und 9000 Euro an.