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21. Januar 2003
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Philips will knapp 20 Millionen Euro in die Produktion der zukünftigen Bildschirmtechnologie LCOS (Liquid Crystal on Silicon) investieren, um die ersten Fernseher noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen.

Ab Mitte 2003 sollen am Standort Böblingen die ersten industrieweit verfügbaren hochauflösenden Panels für das Fernsehen der nächsten Generation entwickelt und in Grossserie hergestellt werden.

Für den Elektronikkonzern sei LCOS eine der Schlüsseltechnologien innerhalb des strategischen Wachstumsfeldes Displays, sagte Philips Vizepräsident Gottfried Dutiné.

Er kündigte an, dass Philips noch im Verlaufe dieses Jahres sein erstes LCOS-Fernsehgerät auf den Markt bringen will.

Die Technologie nutzt das Prinzip der Rückprojektion und bietet eine extrem hohe, flimmerfreie Bildauflösung. Projektions-TV-Geräte mit großen Bilddiagonalen können dank LCOS flacher, leichter und kostengünstiger werden.

Philips erwartet, dass die Nachfrage nach der LCOS-Technologie in den nächsten Jahren stark ansteigen wird.

"Wir freuen uns sehr, dass die konzerninterne Standortentscheidung für Böblingen gefallen ist. Sie zeigt, dass Deutschland im Bereich der Hochtechnologie wettbewerbsfähig sein kann und bringt darüber hinaus die Wertschätzung unserer Konzernspitze für das bei uns vorhandene Know-how zum Ausdruck", kommentierte Walter Conrads, Sprecher der Geschäftsführung der Philips GmbH, Hamburg, die Investitionsvergabe.

Die neue Entwicklungs- und Fertigungsstätte wird Anfang dieses Jahres in einem Reinstraum vergleichbar der Halbleiterindustrie aufgebaut.
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