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4. September 2001
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Die Internationale Funkausstellung 2001 hat die Erwartungen der Aussteller hinsichtlich der gewonnenen Aufträge erfüllt. Das Ordergeschehen erreichte eine Größenordnung von rund zwei Mrd. Euro. So zogen die veranstaltende Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und die Messe Berlin ein positives Fazit der diesjährigen IFA. Die meisten Aussteller hätten ihre Ergebnisse gegenüber der Funkausstellung 1999 deutlich - vielfach zweistellig – gesteigert, teilten die Veranstalter mit. Damit habe sich die Messe als Zugpferd für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft erwiesen, heißt es im Abschlussbericht zur IFA 2001.

An den neun Messetagen zählten die Veranstalter rund 380.000 Besucher unter dem Funkturm. Die Zahl von vor zwei Jahren - 376.552 Besucher - erreichte die Messe dank der erstmals ausgerichteten Sonderveranstaltung IFA-Night, die am Freitagabend vorwiegend junge Besucher zu zahlreichen Bühnenshows auf die Messe gelockt hatte. Zur Halbzeit waren mit 150.000 Gästen an den ersten vier Tagen 10.000 Besucher weniger als vor zwei Jahren auf die Messe unter dem Funkturm gekommen. Die 915 Aussteller aus 40 Ländern konnten rund 140.000 Fachbesucher begrüßen.

Laut einer Umfrage eines unabhängigen Messe-Marktforschungsinstituts bewerten drei von vier Ausstellern ihr geschäftliches Ergebnis mit zufriedenstellend, gut oder sehr gut. 70 Prozent der Unternehmen berichteten über neue Geschäftskontakte. Gut drei Viertel (78 Prozent) der Aussteller erwarten ein gutes Nachmessegeschäft, wobei neben Fernsehgeräten, Heimkino-Lösungen und Mobiltelefonen vor allem digitale Aufzeichnungsgeräte im Mittelpunkt stehen werden. 81 Prozent aller Aussteller signalisierten ihre Absicht, auch an der kommenden IFA in zwei Jahren teilzunehmen.

Die nächste IFA vom 29. August bis 3. September 2003 in Berlin wird sich nur noch über sechs Tage erstrecken. Damit wollen sich die Veranstalter den weltweit üblichen Gepflogenheiten anpassen.