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10. Oktober 2002
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Immer mehr Konsumenten wollen auch in den eigenen vier Wänden Kinoatmosphäre erleben. Laut einer Studie der Interconnection Consulting Group kann das Heimkinogeschäft beachtliche Erfolge verbuchen. Bis 2005 soll der Markt um bis zu 250 Prozent zulegen. Im ersten Halbjahr 2002 wurden 81.713 Stück an Plasma-Monitoren und Multimedia-Projektoren verkauft. An erster Stelle der Privatkonsumenten stehen die Deutschen mit rund 18.582 gekauften Geräten. Dahinter folgt Großbritannien und Irland mit 16.878 Geräten. Die derzeit etabliertesten Marken sind, neben maximal drei bis vier Konkurrenten, Philips und Sony.

Derzeit entfällt der überwiegende Anteil der Produkte auf Projektoren. Im ersten Geschäftshalbjahr wurden 42.000 Projektoren und 39.000 Plasma-Monitore umgesetzt. Für die kommenden sechs Monate erwarten sich Experten eine Trendumkehr. Die Plasma TV-Geräte sollen die Projektoren das erste mal überholen. 2005 sollen etwa mehr als doppelt so viele Plasma Monitore als Multimedia Projektoren abgesetzt werden. Auch bei den Grössenklassen wird erwartet, dass sich das Kaufverhalten verändert. Derzeit beherrschen die 40 bis 44-Zoll-Geräte den Markt. Die vorherrschende Klasse soll bald bei 45 Zoll liegen. Kleinere Geräte würden demnach nur eine Zwischengrösse darstellen: zu gross für ein normales Wohnzimmer, und zu klein um sich Heimkino zu nennen.

Technisch setzen die großen Hersteller bei den Projektoren weiterhin auf LCD. Die teure DLP-Technologie wird sich erst bei entsprechenden Preissenkungen durchsetzen können. Die Benutzerfreundlichkeit wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, da sich immer mehr Laien für ein Heimkino-Erlebnis entscheiden.
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