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13. Juni 2001
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Spitzenreiter unter den Medien ist das Radio vor dem Fernsehen. Das Medium Internet legt weiterhin stark zu. Dies zeigt die Medienkonsum-Studie Baromedia 2001 von Ringier in Zusammenarbeit mit dem Genfer Institut érasm, die 1002 Personen zu ihren Mediengewohnheiten befragt hat.

Das Radio belegt mit 73% nach wie vor Platz eins unter den Medien, gefolgt vom Fernsehen mit 66%. (In der Romandie hingegen ist das Fernsehen Spitzenreiter mit 71% vor dem Radio mit 70%). Danach folgen die Tageszeitungen mit 61% vor den Gratis-Zeitungen mit 48%.

Mit einer Zunahme von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr bestätigt das Internet seinen steilen Aufwärtstrend. Bereits 45% der Befragten surfen im Web. Noch stärker hat nur noch das Handy zugelegt. Heute benutzen 62% ein Mobiltelefon, währenddem es letztes Jahr noch 50 Prozent waren.

Beim Internet unterscheidet die Studie zwischen verschiedenen Surferprofilen. 45 Prozent der Internetnutzer bezeichnen sich als Gelegenheitsnutzer. Zu den Professionellen zählen sich 14 Prozent. Sie haben beruflich mit dem Internet zu tun. Zwölf Prozent machen die Chatter aus, sie sind mehrheitlich jung und surfgeübt. Elf Prozent zählen sich zu den Spielerischen, sie nutzen das Internet mehrheitlich zur Zerstreuung. Die "Utilitaristen" (zehn Prozent) schätzen die nützliche Seite des Web wie die Mailfunktion und die Möglichkeit der Informationsbeschaffung. Sie stammen meist aus der Mittelklasse und sind häufig Singles. Schliesslich gibt es noch die Pioniere (acht Prozent). Sie waren von Anfang an dabei und kennen sich mit allen Funktionen bestens aus. Sie sind aber skeptisch und kritisch dem Web gegenüber eingestellt.