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8. Januar 2016
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8K-Videosignale enthalten sehr viele Daten. Sie beinhalten Bilder mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln - also rund 33 Millionen Pixel gegenüber 2 Millionen bei Full-HD. Diese fallen 120 Mal pro Sekunde an. Aktuell werden sie, wenn Kabelverbindungen mit Steckern zum Einsatz kommen, als 4K äquivalente Signale mit vier HDMI-Verbindungen übertragen und anschliessend mittels Signalverarbeitung zum 8K-Signal kombiniert. Panasonic hat nun an der CES in Las Vegas ein Kabel vorgestellt, das mit einem neu entwickelten Stecker und Fiberoptik das 8K-Signal mit nur einer Verbindung übertragen kann. Die Schwierigkeit bei der Entwicklung bestand darin, die optischen Achsen der Adern des Kabels auch bei der Steckverbindung genau genug auszurichten. Dies ist Panasonic zusammen mit KAI Photonics, einem Ableger der Keio Univerität gelungen. Zusammen mit Panasonics Technik der Modulation eines Breitbandsignales konnte eine Übertragungsrate in einem Kabel von mehr als 100 Gbps erreicht werden. In der Annahme, das sich die 8K-Videoübertragung etablieren wird, will Panasonic seinen Prototypen zum internationalen Standard machen.

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