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Publikationsdatum
8. April 2010
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MEDIEN

Anlässlich der Neuheitenshow in Barcelona zeigte Philips ihre Trendprodukte für den Sommer 2010. Wie die anderen grossen Hersteller wird auch Philips in den nächsten Monaten mit 3D-tauglichen Fernsehern auf den Markt kommen. Bereits in den Startlöchern für die Markteinführung ist das Flaggschiff, der Cinema 21:9, welcher als erstes Gerät eine aktive 3D-Unterstützung erhielt. Da die 3D-Technologie zunächst vor allem im Heimkinobereich über neue Blu-ray Player zu geniessen sein wird, macht das natürlich Sinn.

Aber auch in der Konvergenz zwischen Internet und Fernseher will man weiterkommen und baut die hauseigene Net TV Plattform kräftig aus. Schon bald sollen so auch Filme über einen „Video-on-demand"-Service in Schweizer Wohnzimmern gelangen.

Neue LCD Linien

Das Produktsortiment wird im 2010 um die neuen 7000er und 3D-Ready 8000er und 9000er TV-Reihen erweitert. Auch am erfolgreichen Ambilight-Konzept wird selbstverständlich festgehalten. Damit ein noch intensiveres Seherlebnis entsteht, erkennt das Gerät die auf dem Bildschirm vorherrschenden Farben und projiziert das passende Umgebungslicht auf die Wand hinter dem Bildschirm. Das Besondere daran: Die neuste Generation passt die Farbtöne für einen optimalen „Ambilight"-Effekt an die Wandfarbe an.

3D-Upgrade-Paket

Die LCDs aus der 8000er- und 9000er- Linie können für 3D mit einem Upgrade-Paket nachgerüstet werden. Mit der sogenannten „Active 3D-Technologie" wird ein drahtloser Sender zwischen dem Fernsehgerät und der aktiven Shutter-Brille eingesetzt.

Der Sender synchronisiert das „Öffnen und Schliessen" der aktiven 3D-Brille mit dem Fernsehbild. So werden die Bilder für das linke und rechte Auge exklusiv dem entsprechenden Auge angeboten, wodurch ein räumliches Bild entsteht.

Philips wird sein 3D-Upgrade-Paket in Kürze auf den Markt bringen. Zum Lieferumfang gehören zwei aktive 3D-Brillen und der kabellose Sender. Zusätzliche Shutter-Brillen werden auch einzeln erhältlich sein. Die Preise für das Upgrade-Paket und die Brillen wurden noch nicht bekannt gegeben.

Das optionale 3D-Upgrade hat für den Kunden einen grossen Vorteil: Sie müssen heute keinen Aufpreis für eine Technologie bezahlen, die sie (noch) nicht interessiert und für die sie mangels 3D- Blu-ray Player auch gar keine Verwendung haben. Das Upgrade-Paket kann nämlich auch nachträglich erworben werden, wenn dann das Angebot an 3D-Inhalten grösser geworden ist.

Der erste Full HD 3D Fernseher im Cinemascope 21:9 Format soll im Spätsommer 2010 auf den Markt kommen. Mehr Informationen zum "Full HD 3D Cinema 21:9" will Philips im Sommer bekannt geben.

Weniger Energieverbrauch dank LED-Backlight

Modernste Hintergrundbeleuchtung - Dank LED-Technik werden die Philips LCDs bis zu 50 Prozent energieeffizienter

Alle neuen Modelle der Linien 7000, 8000 und 9000er Serie setzen auf LED-Backlight, Mit der LED-Hintergrundbeleuchtung erreicht man sehr grosse Kontrastwerte bei gleichzeitig bis 50 Prozent höherer Energieeffizienz. Ausserdem können LEDs im Gegensatz zu herkömmlichen Beleuchtungsröhren ohne den Einsatz von gefährlichen Substanzen hergestellt werden.

"Grüne TVs" sind allerdings keinesfalls etwas Neues. Man erinnere sich zum Beispiel an den Loewe CS1 mit dem ersten Öko-Chassis (Keramikplatinen und bleifreies Lötzinn); zwischen 1996 und 1998 war er im Loewe-Sortiment.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei Produkten sind heute extrem gefragt. Jeder will schadstoffarme Autos, Energiesparlampen und eben "grüne TVs". Diesem Bedürfnis kommt Philips mit den neuen Modellen nach. So soll der Stromverbrauch bei den meisten Philips 32-Zoll LCDs unter 70 Watt liegen (im Jahre 2009 lagen die Werte noch bei 90 Watt, im 2004 gar bei 155 Watt). Auch der Standby-Verbrauch wurde minimiert. Er beträgt heute weniger als 0.15 Watt.

Video-On-Demand mit Net TV

Alle Modelle der neuen Linien verfügen über Net TV. Die bereits im letzten Jahr erstmals vorgestellte Net TV Plattform bringt übers Internet Informationen und neu auch Filme und Serien sowohl in Standard- als auch in HD Auflösung auf den Bildschirm. Bereits nächsten Monat bieten jeweils länderspezifische Partner wie Videoland (Niederlande, Belgien), Video Futur (Frankreich, Belgien) und Film2Home (Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland) nationale und internationale Filme und Serien für die Net TV Plattform an. Gegen eine Gebühr lassen sich die im „Pay-per-View" Modell angebotenen Inhalte ins Wohnzimmer holen.

 

Die Videothek zuhause - per Knopfdruck lassen sich künftig Videos in HD-Qualität im Internet ausleihen.
Für die Schweiz ist ein Angebot per Juni 2010 angekündigt. Wie es genau ausgestaltet ist, wurde leider noch nicht bekannt gegeben. Abonnements und zusätzliche Settop-Boxen seien aber nicht erforderlich, betont Philips. Die Verbindung des TV-Geräts mit dem Internet reiche aus. Per Fernbedienung den Film auswählen und geniessen. Bezahlt werden soll per Prepaid- oder Kreditkarte sowie PayPal.

Online Videos

Natürlich kostenlos ist das Surfen auf Videoportalen sowie YouTube und das Abrufen von aktuellen Nachrichten. Alle diejenigen, die ihre Lieblingssendung verpasst haben, können über Net TV direkt auf die Mediatheken der TV-Sender zugreifen. Um der notorisch schlechten Bildqualität von Webvideos auf dem Fernseher zu begegnen, entwickelte Philips ein neues Bildaufbereitungsverfahren namens „Super Resolution". Es soll digitale und analoge Artefakte in Videos mit geringer Auflösung deutlich reduzieren.

Net TV und Laptop

Per Dongle zur Multimediaschnittstelle - Der Fernseher spielt alle erdenklichen Format vom PC ab
Mit einem optionalenm Dongle lassen sich zudem neu hochauflösende Inhalte vom PC ohne Medienformat-Einschränkungen auf dem Fernseher betrachten. Hochauflösende Filme und Bilder eines Notebooks können so „gegrabbt" formatfüllend auf dem TV dargestellt werden. Voraussetzung ist allerdings die Installation einer mitgelieferten Software auf dem PC, die sich wohl den mit Kopierschutz geschützten Inhalten widmet. Gern hätte man mehr über die Funktion dieser Software erfahren. Gerade wenn man sich an die sehr schlechten Erfahrungen mit ähnlichen Versuchen von Sony erinnert.

Preise

Die neuen Philips-Serien gibt es in der Schweiz bald in zahlreichen Grössen und Preisklassen:

  • 7000er Serie in den Grössen 32-, 37-, 40- und 46-Zoll ab April ab 1299 CHF.
  • 8000er Serie in den Grössen 32-, 37-, 40-, 46-, und 52-Zoll ab Mai ab 1699 CHF.
  • 9000er Serie in den Grössen 32-Zoll (ab Mai) und 40- und 46-Zoll (ab Juli) ab 1899 CHF.
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