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Publikationsdatum
2. Februar 2014
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Mit der Joy-Reihe will Revox  seit rund eineinhalb Jahren die Erfolgsstory, die das Unternehmen im letzten Jahrhundert mit Kultprodukten wie dem Tonbandgerät A77 schrieb, im digitalen Zeitalter fortsetzen. Streaming übers WLAN oder LAN ist dabei das Zauberwort. Im Mittelpunkt des Systems stehen ein Audio-Server und ein Netzwerk-Receiver. Der Server verwaltet die Musik aus diversen Quellen, die er dann zum Empfänger sendet. Zum Jahreswechsel bekam die Joy-Familie Zuwachs.

Joy Audio Server S37

Optisch bleibt Revox seiner Tradition treu. Ein puristisches Design in mattem Weiss oder Silber mit dunklen Glasblenden ermöglicht den Musikfans die Integration in jedes Ambiente. Klar, dass auch die Lautsprecher darauf abgestimmt sind. Punkto Qualitätsanspruch will Revox nach eigenen Aussagen keinerlei Abstriche machen. «Die gesamte Entwicklung und Produktion», erläutert Marketing-Leiter David Brouwer, «findet in Regensdorf (ZH) und im Werk Villingen-Schwenningen (D) statt.»

Ganz neu auf dem Markt ist der Joy Audio Server S37. Auch dieses Familienmitglied wurde aus Aluminium und Glas wertig und elegant gebaut. Seine Aufgabe ist es, die Inhalte zu liefern. Besitzer einer grossen CD-Sammlung, die ihre Musik schon lange digitalisieren wollten, werden das kleine Kästchen als grosse Hilfe empfinden. Selten war es nämlich so einfach, mit nur wenigen Kenntnissen hochwertige digitale Kopien quasi nebenher zu erstellen.

Nach wenigen Einstellungen, in denen Soundformat und –qualität festgelegt werden, kann man den Silberling einlegen, und schon beginnt der Audio-Server mit dem Kopiervorgang. Nach ein paar Minuten wirft das Gerät die CD aus, und man kann mit der nächsten beginnen. Nebenbei werden die Metadaten online abgerufen, so dass bei der Suche der Songs alle wichtigen Infos in der Datenbank bereits vorhanden sind. Nebst Dateien in FLAC oder WAV lassen sich auch solche in MP3 erstellen.

Die integrierte 500 GByte Festplatte bietet Platz für rund 600 Alben in CD-Qualität oder 1800 in FLAC-Komprimierung. Wer noch mehr Speicherplatz benötigt, kann sein System mit externen Geräten ergänzen. Am einfachsten geht das mit einer USB-Festplatte. Versiertere Nutzer können eine Netzwerk-Festplatte (NAS) ins Heimnetzwerk einbinden, womit Speicherplatz ohne Ende zur Verfügung steht.

Die Musiksammlung auf dem PC kann ebenfalls integriert werden. Auf externen Speichermedien kann man übrigens auch Datensicherungen anlegen - jede Änderung bleibt 30 Tage vorhanden, gelöschte Songs können so schnell und mit wenigen Handgriffen wiederhergestellt werden. Optional steht eine 128 GByte grosse SSD-Festplatte zur Verfügung (grössere Kapazitäten auf Anfrage) – eine ideale Kombination im Zusammenspiel mit einem NAS. Da es gar keine mechanischen Teile mehr gibt, läuft der lüfterlose Server dann absolut geräuschlos.

Für die drahtlose Musikübertragung lässt sich mit dem Audio-Server grundsätzlich jedes netzwerkfähige Abspielgerät nutzen. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass es den herstellerunabhängigen UPnP-Standard benutzt. Dieser definiert eine Reihe von standardisierten Netzwerkprotokollen und Dateiformaten und ist daher universell einsetzbar.

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