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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
7. November 2011
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Die New Yorker Rockmusik erhieltt Mitte der 1960er Jahre neue Impulse, als Lou Reed und John Cale zusammentrafen. Unter dem Einfluss von Andy Warhol entstand "Velvet Underground and Nico", eine Band, die Rockmusik neu definierte und sich - ebenso wie der Rest der New Yorker Szene - deutlich vom Love-and-Peace der Westküste unterschied. Nicht der Weltfriede war das Thema, sondern der Umgang mit harten Drogen. Gruppen wie Television, The Ramones oder Suicide starteten den Punk. Im CBGB, einem damaligen In-Lokal, hatten aber auch Bands wie Blondie, Patti Smith oder Talking Heads ihre ersten Auftritte.

Der Dokumentarfilm zeigt auf zwei DVDs und mit einer Gesamtlaufzeit von über drei Stunden die Spuren der Rockgeschichte im New York der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Er breitet viel Material aus und stellt Zusammenhänge her. TV-Interviews mit Richard Hell, Richard Lloyd, Suicide's Alan Vega oder Craig Leon (Produzent der Debütalben von The Ramones, Blondie und Suicide) lassen Akteure von damals zu Wort kommen. Insgesamt eine informative Geschichtslektion über eine spannende und musikalisch interessante Zeit.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Punk Revolution NYC
Label:
Chrome Dreams
Jahr:
2011
Code:
0
Sprache:
Englsich
Genre:
Dokumentar
Ausstattung:
2 DVD-Box
Bildformat:
4.3
Tonformat:
Stereo
Bildwertung:
6
Tonwertung:
6
Wettbewerb