16. Dezember 2017 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
25. Mai 2009
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Es gab wohl keine derart komplex spielende Band, die im Bereich Rock/Pop veröffentlichte, wie 'The Mothers of Invention'.

Sie spielten, kommentierten, ironisierten die Strömungen ihrer Zeit (wie Flower Power), vermischt mit Einflüssen der klassischen komponierten Musik (Varèse, Stravinski) unter Ausnutzung der damaligen technischen Möglichkeiten (Overdubbing durch die aufkommende Mehrspurtechnik). Live fügten sie ihren Auftritten ein starkes theatralisches Element hinzu.

Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte der Mothers Of Invention von den Anfängen bis zu deren Auflösung durch Frank Zappa.

Die muskalische Entwicklung im Laufe der LP-Veröffentlichungen und Konzertauftritte der 60er Jahre wird kenntnisreich dargestellt.

Viel Bildmaterial von der Bühne und aus dem Studio wird ergänzt durch zeitgeschichtliche Dokumente und Interviews mit vielen der Beteiligten, so Jimmy Carl Black, Bunk Gardner, Don Preston und Art Tripp und Journalisten/Biographen.

Der Film ist sehr informativ und musikalisch interessant. Bei der Visualisierung sind den Machern gelegentlich die Ideen ausgegangen.

Der zweistündige Film im Format 4:3 ist in Stereo und auf Englisch. Untertitel gibt es nicht.

 

STECKBRIEF
Filmtitel:
Frank Zappa and The Mothers of Invention
Herkunft:
England
Label:
Chrome Dreams
Jahr:
2008
Code:
0
Sprache:
englisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
keine
Ausstattung:
zusätzliche Interviews, Biografien
Bildformat:
4:3
Tonformat:
Stereo
Bildwertung:
7
Tonwertung:
7
Wettbewerb