25. Mai 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
17. April 2001
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New York, Paris, Adis Abeba, Steppe, Wüste und Meer: James Bond ist in einem Film nicht weiter herumgekommen als Shaft in seinem dritten Film. Diesmal soll er gegen Menschenhändler ermitteln, die in Afrika Männer als moderne Sklaven anheuern. Das geht nicht ohne eine gehörige Portion Brutalität ab, und da ihm die Frauen nach Afrika folgen, kommt auch der Sex nicht zu kurz. Der Fall wird ohne Gefangene zu machen gelöst, und Shaft kann nach New York zurückfliegen.

Die dramatische Geschichte ist haarsträubend erzählt, aber für den Film nicht wichtiger als in den ersten zwei Shaft-Filmen. Die Kulisse von New York ist eingetauscht gegen weite Landschaften im afrikanischen Busch und exotisches Leben in ländlichen Dörfern mit Bildern, die authentischer wirken als bei Bond. Die intensive Stimmung verbunden mit verbalen Auseinandersetzungen zwischen Freund und Feind der ersten beiden Folgen ist allerdings verschwunden. So kann auch Shaft seine Coolness nicht richtig ausspielen.

Das Bild ist stimmungsvoll, besonders in den Landschaftsaufnahmen. Das Grün der Pflanzen ist differenziert und auch das Blau des Himmels wirkt trotz heller Sonne kräftig. Beeindruckend sind die Pastellfarben der Wüste. Der Ton ist mono und reicht für die gute Unterhaltung gerade mal aus.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Shaft in Afrika
Orginaltitel:
Shaft in Africa
Herkunft:
USA
Label:
Warner Home Video
Jahr:
1973
Regie:
John Guillemin
Darsteller:
Richard Roundtree, Vonetta McGee, Frank Finlay, Neda Americ u.a.
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch
Genre:
Thriller
Untertitel:
englisch, deutsch, dänisch, griechisch, tschechisch, kroatisch, französisch, isländisch
Ausstattung:
Trailer, Cast & Crew
Bildformat:
Seite A: 4:3, Seite B: 2,35:1 -16:9
Tonformat:
Dolby Digital Mono
Bildwertung:
6
Tonwertung:
5
Preis:
49