08. Februar 2012 | seit 1999
FILMREZENSION

Dunkle Wolken

Helen

Helen ist verheiratet, Mutter, berufstätig und krank. Sie hat eine Depression, die sie alltagsuntauglich macht.

ARTIKEL
Autor
Guido Dietrich
Publikationsdatum
7. Juni 2010
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Helen (Ashley Judd) ist verheiratet, Mutter und berufstätig. Sie erkrankt an einer Depression, die es ihr verunmöglicht, ihr Leben so weiterzuleben wie bisher. Allmählich verliert sie den Kontakt zu ihren Mitmenschen oder diese zu ihr. Einzig zu einer Studentin, die selbst depressiv ist, hat sie Vertrauen.

Den Weg durch die Krankheit zeigt der Film eindrücklich, nicht zuletzt dank der starken schauspielerischen Leistung von Ashley Judd. Die Reaktionen von Helens Umwelt auf ihre Krankheit kommen jedoch etwas gar plakativ daher und machen aus dem Film ein rührseliges Stück.

 

STECKBRIEF
Ausstattung: Trailer, nicht verwendete Szenen, Interviews
Filmtitel: Helen
Jahr: 2008
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Verlagslabel: Egoli Tossel Film
Genre: Drama
Regie: Sandra Nettelbeck
Herkunft: Deutschland - Canada
Bildformat: 2.35:1 - 16:9
Sprache: deutsch, englisch
Bildwertung: 8
Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte
Darsteller: Ashley Judd, Goran Visnjic, Lauren Lee Smith, Alexia Fast
Tonwertung: 7
Code: 2
WEITERE ARTIKEL

Erinnern und vergessen

Das Blaue vom Himmel

Marga flippt eines Tages aus und macht Dinge, die sie vorher nie getan hat. Ihre Tochter Sofia muss sich nun - widerwillig zuerst - um ihre Mutter kümmern.

Seeabenteuer

Meuterei auf der Bounty

1789 nimmt die Bounty unter Kapitän Bligh von Portsmouth aus Kurs auf Tahiti. Drastischen Strafen auch für die kleinsten Verstösse sind an der Tagesordnung.

Klassiker neu belebt

Metropolis

"Metropolis" wurde bald nach der Uraufführung stark gekürzt und verändert. Eine 2008 in Buenos Aires gefundene Kopie erlaubte eine weitgehende Rekonstruktion.

Anzeige
Wettbewerb