23. April 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
27. März 2006
Drucken
Teilen mit Twitter
Tom Stall (Viggo Mortensen) führt in einer friedlichen Kleinstadt ein friedliches Leben mit Frau und Kindern.

Eines Tages wird sein Schnellimbiss überfallen. Tom Stall erschiesst die beiden brutalen Eindringlinge und wird zum Helden der Stadt.

Die Medienberichterstattung zu diesem Überfall erregt die Aufmerksamkeit des organisierten Verbrechens.

Ein Boss hält Stall für einen Untergetauchten aus den eigenen Reihen und setzt Verfolger auf ihn an.

Stalll versucht ihnen klar zu machen, dass dies eine Verwechslung ist, kommt damit aber nicht weit.

Von nun an geht es hart auf hart.

Die Geschichte und deren Auflösung ist konventionell, die Typen gehen nicht brutaler vor als in anderen Filmen, einzig bei den Schiessereien spritzt etwas mehr Blut als üblich.

Dies braucht zwar etwas mehr Nerven beim Zuschauen, macht den Film aber noch nicht zum "brutalen Meisterwerk", wie die Kritik meint.

Wirklich brutal sind die beiden Typen zu Beginn des Filmes, die später die Imbissstube überfallen. Diese spielen aber so müde, das auch hier keine Spannung aufkommen mag.

Problematisch ist die Botschaft des Films anhand der Nebengeschichte. Der Sohn von Tom Stall wird in der Schule von einem Mitschüler dauernd geplagt.

Zunächst lässt er alles mit sich geschehen, bis er einmal zuschlägt, dann aber richtig.

So wie die Eskalation dargestellt ist, gibt es nur eine Botschaft daraus: Gewalt ist berechtigt.
STECKBRIEF
Filmtitel:
A History of Violence
Herkunft:
USA
Label:
Warner
Jahr:
2005
Regie:
David Cronenberg
Darsteller:
Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris, William Hurt, Ashton Holmes, Peter MacNeill, Stephen McHattie
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Action
Untertitel:
deutsch, englisch, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Trailer, Audiokommentar, nicht verwendete Szenen
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Preis:
29.8
Wettbewerb