26. Mai 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
6. Juni 2005
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1952 unternahm der damals 23-jährige Medizinstudent Ernesto Che Guevara mit seinem Fraund Alberto Granado eine Reise durch den südamerikanischen Kontinent.

Diese Reise hielt Ernesto Che Guevara in einem Tagebuch fest. Regisseur Walter Salles drehte nach diesem Buch den Spielfilm Diarios de motocicleta , für den der Dokumentarfilmer Gianni Minà den Kontakt zur Familie Guevara und zu Alberto Granado herstellte.

Für den inzwischen 81-jährigen Granado wurden die Dreharbeiten zu einer Reise in die Vergangenheit, die Gianni Minnà im Film "Dokumentation einer Motorradreise" fetshält.

Neben Erinnerungen von Granado und seinem erneuten Besuch der Orte von damals zeigt der Dokumentarfilm auch die Arbeiten am Spilfilm und Interviews mit dem Regisseur.

Entstanden ist so ein extra-langes "Making of". Einiges Material daraus ist auch in den Extras zum Speilfilm zu finden.

Die zum Teil langfädige Dokumentation bringt viel stimmungsvolle Musik aus Südamerika.

Der O-Ton hingegen ist echt "dokumentarisch", d.h. stellenweise verzerrt und von eingeschränktem Frequenzumfang. Das Bild ist gelegentlich verrauscht.

Ein Film für Eingefleischte und für diejenigen, die den Spielfilm nicht gesehen haben.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Travelling With Che Guevara
Herkunft:
Italien
Label:
Pathé
Jahr:
2003
Regie:
Gianni Mina
Code:
2
Sprache:
spanisch, italienisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
deutsch, französisch
Ausstattung:
Interviews mit den Kinern von Che Guevara, Meinungen über Che Guevara
Bildformat:
4:3
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
6
Tonwertung:
5
Preis:
36.8