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10. September 2015
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„Kauf Apple – ist zwar teuer, aber es funktioniert“, war jahrelang meine Standardantwort, wenn es um die Verbindung zwischen Mobilgeräten und TV ging. Denn die Freunde des angeknabberten Apfels waren jahrelang unübertroffen, wenn es darum ging, ihre Mobilgeräte mit dem TV zu koppeln. Nun ist allerdings mein Vertrauen angeknabbert. Mit der neuen Apple TV Box haben die Kalifornier nicht nur die Zukunft verschlafen, sondern lassen ihre Kunden auch gleich im Regen stehen.

Zwar filmen die neuen iPhones in 4K/UHD-Auflösung mit beeindruckenden 3840 x 2160 Pixeln. Aber betrachten will ich meine Kunstwerke natürlich auf dem grossen Fernseher. Die Frage ist nur wie? Ah ja, natürlich mit dem neuen Apple TV. Blöd nur, dass dieses die Bildauflösung auf einen Viertel kastriert. Vom UHD-Traum bleiben also mickrige 1920 x 1080 Bildpunkte.

Noch schlimmer bei den Fotos. Von den 4048 × 3040 Bildpunkten (12 Megapixel) kriege ich auf meinem teuren 4K-Fernseher gerade noch 16 Prozent zu sehen. 84 Prozent der Daten sind für den digitalen Eimer und verstopfen einfach den teuren iPhone Speicher.

Die Kamera des neuen iPhone knipst beinahe in 8K-Auflösung. Davon bleiben via Apple TV nur die mit FHD markierte Auflösung. (Bild: Wikipedia)

Die Konkurrenz, es sei beklagt, macht es zwar auch nicht besser. Als ich an der IFA am Sony-Stand fragte, wie man denn nun die Videos des 4K-Handys Xperia Z5 Premium auf den 4K-Fernseher von Sony bringen soll, erntete ich nur glubschäugige Ratlosigkeit. Aber Apple war doch mal Innovationstreiber, ein Symbol für durchdachte Lösungen, die funktionieren?

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